22.01.2012 14:13 von administrator
FREIBURG (zm). Die Bäume wachsen auch für die FT von 1844 nicht in den Volleyball-Himmel. Mit 1:3 (23:25, 19:25, 28:26, 15:25) kassierten die Freiburger bei den L.E. Volleys ihre erste Rückrunden-Niederlage in der zweiten Bundesliga. Während die Spitzenkonkurrenz aus Delitzsch und Dresden in den vergangenen Wochen mit begeisternden Leistungen besiegt werden konnte, klappte gegen den dritten ostdeutschen Topklub aus Leipzig nicht alles wie gewünscht. Mit einem Sieg am Samstag zu Hause gegen den ASV Dachau können die 1844-Schmetterkräfte indes ihren Status als Titelanwärter wieder zementieren.
So kann es kommen, wenn nicht alle über das gesamte Spiel am Limit agieren: Gegen Leipzig erwischten die Freiburger nach wochenlangem Höhenflug mal wieder einen durchschnittlichen Tag. Das führt dann eben zur vierten Saisonniederlage. „Wir haben in vielen Elementen nicht so gespielt wie zuletzt“, stellte Spielertrainer Wolfgang Beck fest. Lediglich den Block nahm Beck von seiner moderaten Kritik aus. „Man darf auch nicht erwarten, dass wir jetzt jedes Spiel gewinnen.“
Leipzig trat lediglich mit einem Mini-Kader von acht Spielern an, benötigte aber im gesamten Spiel nur zwei kurze Spielerwechsel. Hingegen konnten die Gäste mit ihren 13 Akteuren probieren, was sie wollten. „Wir sind einfach nicht richtig ins Spiel gekommen“, gestand Beck.
Entscheidend war wohl der Verlust des ersten Satzes: Freiburg nutzte beim Stand von 23:24 eine Abwehrchance nicht, die Leipziger ergatterten knapp den Satzgewinn, was ihnen Sicherheit gab. Im dritten Satz holten die Gäste einen verloren geglaubten Durchgang (13:19) durch risikoreiches Angriffsspiel noch aus dem Feuer. Doch die Wende konnte der Satzerfolg nicht einleiten, im vierten Satz unterliefen den 1844-Spielern wieder zu viele Fehler.
Die Aufholjagd im dritten Durchgang gibt Beck jedoch Mut für die anstehende Heimaufgabe gegen Dachau: „Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht vermöbeln lassen. Nur müssen wir unter der Woche gut trainieren, dann kann es gegen Dachau wieder laufen.“
Das Team aus der Münchner Vorstadt bezog gegen den GSVE Delitzsch, der Freiburg als Tabellenzweiter wieder ablöste, zwar eine klare 0:3-Niederlage. Der Freiburger Coach hält das eingespielte ASV-Team jedoch für äußerst gefährlich. Im vergangenen Jahr bezogen die 1844-Spieler zwei Niederlagen gegen Dachau, im Hinspiel indes beendeten sie mit einem 3:1-Erfolg die Negativserie beim bayrischen Konkurrenten.
Gegen Leipzig spielten für 1844: Bernhard Steiert (Zuspiel), Frederic Barth (Diagonal), Wolfgang Beck, Jan Jansen (beide Außen/Annahme), David Landa, Johannes Stemmann (beide Mittelangriff), Jakob Schönhagen (Libero). Eingewechselt wurden: Waldemar Scherbakoff (Zuspiel), Julian Sadleder (Diagonal), David Kurz (Außen/Annahme), Philipp Frey (Libero).
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